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Themenwelten Spinnfischen

Was ist Spinnfischen?

Unter Spinnfischen versteht man die Angelmethode, Raubfische mit Kunstködern zu fangen. Der Begriff Spinnfischen stammt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und bezieht sich auf die ausführende Bewegung (engl. to spin - "drehen, kreisen"). Demnach muss der Köder aktiv geführt werden, um Bewegungen lebender Beute zu imitieren. Insbesondere eignet sich diese Angelmethode zum Fang von Zander, Waller (Wels), Meerforelle, Barsch oder Hecht. Auf dieser Seite findet Ihr nützliche Tipps zur Spinnfischen Technik, den geeigneten Kunstködern sowie passendes Equipment.

Spinnfischen ist oft eine Geduldsprobe. Jedoch mit der richtigen Führungstechnik sollte das zukünftig kein Problem mehr für euch sein. Der Schlüssel zum Erfolg beim Spinnfischen liegt in der fortwährenden Bewegung. Demnach besteht diese Angelmethode im ständigen Einholen und Auswerfen der Angelschnur um ein möglichst realistisches Lebendig-Sein des Köders zu imitieren. Durch die Bewegung und optischen Reize der Kunstköder, werden die Raubfische verleitet anzubeißen. Dabei gibt es verschiedene Führungstechniken und Herangehensweisen, die wir euch jetzt vorstellen werden.

Spinnfischen Set: Alles in Einem

Für alle, die es nicht abwarten können, haben wir in unseren Spinnfischen Sets geeignete Spinnruten und Spinnrollen zu vergünstigten Preisen kombiniert. Damit habt Ihr alle wichtigen Spinnfischen Equipment Teile beisammen, um alle Varianten der Köderführung und Suchmethodik ausgiebig zu testen.

Angeln für Anfänger - Die perfekte Angelrute

Im Allgemeinen wird beim Spinnfischen zwischen Ausharren und proaktiver Suche unterschieden. Wie der Name vermuten lässt, verweilt der Angler beim Ausharren an einer geeigneten Fangstelle, bis der Raubfisch anbeißt. Suchende Angler ziehen in kurzer Zeit von Stelle zu Stelle und suchen das Gewässer nach der Beute ab. Es ist hilfreich während des Suchens die Köder nicht zu wechseln, da man so auf der Jagd nach dem Raubfisch viel Zeit sparen kann.


ANGELN mit Spinner

Gregor von Big Fish Media zeigt euch in diesem Beitrag, wie ihr gute Fangerfolge mit einem Spinner als Köder erzielen könnt! Zumeist probiert er sein Glück ausharrend an ein und derselben Stelle am Gewässer und es gelingt ihm gar der Fang eines Hechts mit einem relativ kleinen Spinner. Spinnfischen Tipps vom Spinnfischen Profi. Viel Spaß beim Anschauen!

Die richtige Köderführung beim Spinnfischen

Spinnfischen - Normales Zupfen:

Im Allgemeinen wird beim Spinnfischen zwischen Ausharren und proaktiver Suche unterschieden. Wie der Name vermuten lässt, verweilt der Angler beim Ausharren an einer geeigneten Fangstelle, bis der Raubfisch anbeißt. Suchende Angler ziehen in kurzer Zeit von Stelle zu Stelle und suchen das Gewässer nach der Beute ab. Es ist hilfreich während des Suchens die Köder nicht zu wechseln, da man so auf der Jagd nach dem Raubfisch viel Zeit sparen kann.

Spinnfischen - Stufenartiges Zupfen:

Ähnlich wie beim normalen Zupfen wird der Köder hier jedoch mehrmals vom Boden nach oben gezogen. Nach der ersten Routenbewegung folgen 2 weitere mit stärkerem Zug. Lass zwischen den Zupfbewegungen eine möglichst kurze Pause. So gelingt dir eine möglichst naturgetreue Bewegung deines Köders.

Spinnfischen - Schleifen:

Diese Art des Führens ist durch ihre Gemächlichkeit gekennzeichnet. Der Köder liegt auf dem Grund und wühlt durch das sehr langsame Einholen der Schnur den Boden des Gewässers auf. Raubfische vermuten auf dem Grund suchende kleinere Beutefische und werden durch das Aufwühlen angezogen. Diese Technik eignet sich insbesondere bei erdigen und sandigen Wassergründen. Weniger erfolgversprechend sind Böden aus Stein oder mit hohem Pflanzenanteil. Wird der Köder hinter einem Boot hergezogen, nennt man diese Technik Trolling.

Spinnfischen - Einkurbeln:

Durch gleichmäßiges Einholen der Schnur bleibt der Köder ständig in Bewegung und auf gleicher Höhe. Er berührt nicht den Grund und die Höhe des Köders im Wasser richtet sich nach der Einholgeschwindigkeit. Je schneller die Schnur beim EInkurbeln eingerollt wird, desto näher an der Wasseroberfläche bewegt sich der Köder. Wenn du durch schnelles und langsames Einrollen die Geschwindigkeit variierst, imitierst du einen verletzten Fisch und stärkst dadurch noch mehr die Aufmerksamkeit der Zielfische.

Spinnfischen Ausrüstung

Für das Spinnfischen werden in der Regel eine kürzere Spinnrute empfohlen. Durch die kleinere Ausführung ist es möglich, die Rute mit mehr Freiraum und besserem Handling zu führen. Als Faustregel gilt, je kürzer die Spinnrute, desto mehr Gefühl kann in die Bewegung der Köder gelegt werden. Ebenso wichtig ist, dass die Spinnrute möglichst wenige Unterbrechungen aufweist. Wir empfehlen daher ein- bzw. zweiteilige Steckruten mit einer Maximallänge von 2,70 m. Verwende als Angelrolle idealerweise eine kleinere Rolle (1000-2000er) mit Frontbremse. Spinnfischen kann sowohl vom Ufer aus als auch vom Boot aus praktiziert werden. Da auf dem Wasser keine lange Wurfweite berücksichtigt werden muss, reicht in diesem Fall auch eine Spinnrute mit einer Länge bis zu 2,10 m.

Spinnfischen Köderführung Spezial: Was ist eigentlich Jiggen?

Eine besonders aktive Form des Zupfens, bei der der Köder ständig über den Grund hüpft bezeichnet man beim Spinnfischen auch als Jiggen. Gejiggt werden kann mit der Rolle oder mit einer speziellen Jig-Rute. Wird mit der Rute gejiggt, läuft dies eigentlich genauso ab wie beim Zupfen. Gerade für Anfänger ist er aber manchmal leichter, mit Hilfe der Rolle zu jiggen, da die Schnur hier ständig gespannt gehalten werden kann. Dabei liegt die Rute parallel zur Wasseroberfläche. Sobald der Köder am Gewässergrund ankommt, wird er mit zwei bis drei schnellen Kurbelumdrehungen wieder hochgezogen und sinkt danach wieder ab. Dann wird sofort wieder gekurbelt usw. Zum Jiggen könnt ihr entweder kleine Spinner oder leichte Gummifische verwenden. Die Jig-Ruten sind nur für ein geringes Wurfgewicht ausgelegt. Wie sich die verschiedenen Köder unterscheiden und welcher der richtige für Euch ist erfahrt Ihr in unserer großen Köderkunde.

Spinnfischen Köderführung Spezial: Was ist eigentlich Jiggen?

Da sich jede Art von Raubfisch hinsichtlich seines Lebensraumes, Fundstellen und Beißverhalten teilweise deutlich unterscheidet, haben wir für euch noch ein paar Spinnfischen Profi Tipps für die in Deutschland beliebtesten Zielfische zusammengetragen.

Spinnfischen auf Hecht

Hechte sind in den meisten Fällen sehr beißwillige und aktive Fische. Demnach machen sich größere und bunte Kunstköder wie Gummifisch, TwisterWobbler oder Spinner in glänzenden Farben am besten. Um einen Durchbiss zu vermeiden, empfehlen wir den Einsatz eines Stahlvorfachs. Durch die Kraft des Hechts sollte auch die Spinnrolle und Spinnrute von kräftiger Natur sein. Günstige Gewässer für das Spinnfischen auf Hecht sind Brackwasser sowie Fließgewässer und Seen in Ufernähe.

Spinnfischen auf Barsch

Barsche beißen häufig auf mittelgroße Kunstköder wie WobblerSpinner oder Twister in der Größenordnung von 5 - 7 cm. Auf Barsch angelst du am besten in den tiefen Regionen des Freiwassers oder in Ufer- und Pflanzennähe. Ähnlich zu den Hechten können in die Köder injizierte Lockstoffe die Fangwahrscheinlichkeit beim Spinnfischen auf Barsch steigern.

Spinnfischen auf Zander

Als ideales Revier eignen sich eher trübe Gewässer mit einem hohen Nährstoffgehalt. Achte darauf, den Köder bodennah zu führen. Erfolgsentscheidend ist beim Spinnfischen auf Zander ein schneller Anhieb, da durch zu zögerliches Einholen der Schnur die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Zander den Köder wieder loslässt. Als Ausrüstung eignen sich hier daher dehnungslose Geflechtschnüre, eine Spinnrolle mit schneller Übersetzung sowie eine leichte Spinnrute. Damit für den Zander weitere Bissanreize entstehen, können die Kunstköder auch mit diversen Lockstoffen angereichert werden, damit die freigesetzten Aromen den Raubfisch zum Biss verführen.

Mit diesen Tipps bist du bestens für die Angelsaison 2016 gewappnet. In unserem Shop findest du eine große Auswahl an Equipment zum Thema Spinnfischen, unter anderem von den TOP MARKEN Daiwa, Balzer oder DAM. Darüber hinaus haben wir unzählige Gummifisch KunstköderWobbler und Blinker im Angebot, welche Meeresforelle, Waller und Zander optimal anlocken. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Fang von Zander, Waller und Co.! Petri Heil!

Spinnfischen - Was sind eure Erfahrungen?

Habt ihr den Dreh raus oder noch Fragen zur perfekten Köderführung? Habt ihr mit Euren Kunstködern schon Hechte, Zander oder sogar Meerforellen an den Haken bekommen? Welcher Spinner ist eurer Meinung nach bei welcher Zielfischart besonders fängig? Tauscht euch mit Angelfreunden aus ganz Europa übers Spinning aus und erhaltet weitere Tipps und Tricks rund um die aktivste aller Angeltechniken. Besucht uns von Gerlinger einfach in Facebook, Twitter oder Google Plus. Einen Einblick hinter die Kulissen von Gerlinger bekomme Ihr außerdem auf unserem YouTube-Kanal. Wir freuen uns auf Euch!