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Zielfische

In Deutschland hat es sich durchgesetzt vom Angeln auf einen bestimmten Zielfisch zu sprechen. Zum einen ist die Angelausrüstung auf den jeweiligen Zielfisch abgestimmt, zum anderen kommt es natürlich darauf an in welchem Gewässer man fischt und welche Vorliebe man beim Angeln hat. Am häufigsten wird zwischen diesen Zielfischen unterschieden:

  • Aal
  • Barbe
  • Barsch
  • Brasse
  • Dorsch
  • Forelle
  • Hecht
  • Heilbutt
  • Karpfen
  • Rotauge
  • Schleie
  • Waller / Wels
  • Zander

Wie unterscheiden sich die Zielfische?

Angeln auf Aal

Der Aal ist schlangenförmig, lang und hat einen runden Körper. Mit diesem gräbt er sich tagsüber in die Schlammschichten des Gewässers ein oder schwimmt tief unten. Erst am Abend wird er aktiv, kriecht er aus seinem Versteck heraus und geht auf Nahrungssuche. Daher lässt er sich auch insbesondere in der Dämmerung bzw. Nacht gut fangen. Beim Angeln auf Aal kommen meist Aalreusen zum Einsatz, andere Fangmethoden stellen das Grundfischen und das Angeln mit Posen, wo der Köder bodennah ist, dar. Am besten erbeuten lässt sich der Aal mit intensiv riechenden Ködern in der Saison Mai bis September. Direkt nach dem Biss ist es wichtig den Aal zu landen, da sich dieser sonst versucht zu verstecken. Am liebsten werden Aale geräuchert verzehrt.

Angeln auf Barbe

Die Barbe hat einen länglichen Körper mit großen Flossen und kommt vor allem in Gewässern mit starker Strömung vor. Die häufigste Fangmethode ist die Grundangel und der Futterkorb. Meistens lässt sich die Barbe von Ködern wie Würmern, Maden und Mais anziehen. Es könnte auch mit Kunstködern gelingen.

Angel auf Barsch

Der Barsch ist ein Süßwasserfisch und bekannt für seine geteilte Rückenflosse sowie seine rötliche Färbung an Bauch- und Brustflosse. Einige Flossen sind zudem mit spitzen Stachelstrahlen versehen. Barsche sind durch und durch Raubfische, die alles jagen, was sich im Wasser bewegt. So sind insbesondere kleine Kunstköder vielversprechend zum Fangen.

Angeln auf Brasse

Die Brasse hat schmale Seiten, ist flach und hat einen hohen Rücken. Sie lebt in eher langsam fließenden Gewässern in kleinen Schwärmen nahe dem Grund. Ideal stellt man Brassen mit Stipp- oder Feederrute nach. Als Köder sind Würmer, Maden, Mais und Teige perfekt.

Angeln auf Dorsch

Der Dorsch hat einen langgestreckten Körper mit mehreren Rückenflossen, die dicht zusammen liegen. Typisch ist die deutlich zu sehende Seitenlinie. Er kommt entweder in küstennahen flachen Gewässern vor oder auch bis 600m Tiefe. Die geeignetste Fangmethode ist die vom Boot aus. Allerdings kann man auch von der Brandung aus auf Dorschfang gehen. Als Köder können Pilker, Meeresblinker und Wattwürmer eingesetzt werden.

Angeln auf Forelle

Die beiden Forellenarten Bachforelle und Regenbogenforelle sind wohl die meistbekanntesten. Die Bachforelle hat rote Punkte wohingegen die Regenbogenforelle schwarze Punkte hat und, wie der Name schon sagt, bunt wie ein Regenbogen schimmert. Forellen findet man in sauerstoffreichen und schnell fließenden Gewässern mit Grund aus Sand und Kies. Ihre Beute nehmen Forellen beim Vorbeitreiben auf, denn sie sind sehr schnell beim Greifen der Beute. Zum Angeln auf Forellen eignen sich optimal Fliegenruten, die mit Ködern wie Nass- und Trockenfliegen bestückt sind.

Angeln auf Hecht

Der Hecht hat einen länglichen Körper, dessen Seiten ein wenig abgeflacht sind und ein großes Maul. Mit diesem geht er auch auf Beutefang. Da er zu den Raubfischen gehört, frisst er anfänglich kleine Krebse und später große Fische. Oft neigt er auch zu Kannibalismus. Zum Leben bevorzugt der Hecht klare Gewässer, die leicht fließen oder stehen. Für Angler ist es sehr spannend auf Hecht zu Angeln, da dieser gern zu einem Kampf bereit ist.

Angeln auf Heilbutt

Der Heilbutt ist ein platter Fisch mit einem rauteförmigen Körper, der sehr groß und alt werden kann. Typisch für ihn ist, dass er beide Augen auf der rechten Seite hat. Der Raubfisch jagt Krebse und Fische im freien Gewässer.

Angeln auf Karpfen

Die Gruppe der Karpfen umfasst sehr viele verschiedene Arten. Überwiegend fühlen sie sich in leicht fließenden oder auch stehenden Gewässern mit wärmeren Temperaturen zu Hause. Karpfen können sehr groß und schwer werden. Ihr Körper ist seitlich flach geformt und sie haben einen hohen Rücken. In Deutschland gibt es große Zuchtbetriebe für Karpfen, da sie schmackhafte Speisefische sind, die gern verzehrt werden.

Angeln auf Rotauge

Das Rotauge lebt im Süßwasser und ist dort ausnahmslos im Schwarm anzutreffen. Ihren Namen verdankt das Rotauge ihrem Aussehen. Ihre Augen und Flossen sind rötlich gefärbt. Ansonsten ist der Körper eher klein. Das Rotauge ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen und Kleintieren.

Angeln auf Schleie

Die Schleie schimmert in Oliv- und Goldtönen. Hervorstechend ist ihr Schwanz, welcher gerade vom Rücken übergeht. Als Lebensraum bevorzugt die Schleie stehende Gewässer oder solche mit leichter Strömung. Eine besondere Eigenschaft der Schleie ist es, in eine Kälte- bzw. Hitzestarre zu verfallen. Durch diese gelingt es der Schleie auch in Gewässern mit wenig Sauerstoff für kurze Zeit zu überleben. Ihre Nahrung besteht zu größten Teilen aus Kleinlebewesen.

Angeln auf Waller / Wels

Der Waller bzw. Wels lebt im Süßwasser. Er wird relativ lang, dick, schwer und alt. Typisch ist sein flacher Kopf mit einem sehr breiten Maul. Der Waller fühlt sich besonders wohl in größeren Seen und tiefen Flüssen die langsam fließen und warme Temperaturen haben. Er bevorzugt des Weiteren Unterschlüpfe zum Verweilen. Auf Nahrungssuche geht er im freien Wasser und der Wasseroberfläche, bei der er sich sowohl von Würmern, Schnecken und Insekten als auch von Fischen, Fröschen, Mäusen und Enten ernährt.

Angeln auf Zander

Der Zander ist ein Süßwasserfisch, der einen länglichen, spindelförmigen Körper besitzt. Er verfügt über zwei Rückenflossen mit stachelförmigen Strahlen. Mit seinen spitzen Fangzähnen geht der Raubfisch auf Beutefang. Ansonsten hält er sich überwiegend in langsam fließende Flüssen und Seen auf.

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