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Ausloten

Das Ausloten des Gewässers stellt eine der wichtigsten Aufgaben eines Anglers dar, um sich mit den jeweiligen Gewässertiefen vertraut zu machen. Zur Bestimmung des Bodenprofils benötigt es einer besonderen Technik, die wir hier für Sie genauer erklären.

Wieso sollte man ein Gewässer ausloten?

Viele Neulinge begehen den Fehler, an den See zu kommen und sofort loslegen zu wollen. Zumeist stellt sich diese Herangehensweise als Fehler heraus, da es häufig dazu kommt, dass der Köder über den Köpfen der fressenden Fische angeboten wird oder in den Tiefen des Grundschlamms versinkt. Mit Hilfe des Auslotens können Sie die entsprechenden Bodenstrukturen des Gewässers bestimmen und ihre Köder optimal platzieren.

Ihre Checkliste für das Ausloten:

Die Ausloten Technik

Benutzen Sie als Hauptschnur eine Geflechtschnur. An deren Ende befestigen Sie die Markerpose an einem Wirbel. Ein spezielles Lotblei wird mit einem zweiten Wirbel an den unbeköderten Angelhaken angehangen. Setzen Sie nun die Konstruktion ins Wasser. Bleien Sie die Pose so aus, dass nur noch ihr Kopf aus dem Wasser ragt. Nehmen Sie Maß, wie viel Angelschnur angezogen wird bis die Pose exakt mit dem Kopf aus dem Wasser ragt. Merken Sie sich die Länge. Hilfreich ist auch, wenn Sie sich eine Markierung auf Ihre Lotrute anfertigen. Um ein möglichst genaues Bild der umliegenden Bereiche des Angelplatzes zu bekommen, wird die Montage versetzt ins Wasser geworfen. So erkennt man schnell abfallende Kanten oder flache Bereiche im Wasser. Wird die Pose unter Wasser gezogen, ist es tiefer als in der zuerst ausgeloteten Stelle. Umgekehrt ist es flacher, wenn die Pose sich nicht aufrichtet. Berechnen Sie den Schnurlängenunterschied zu Ihrer ersten Messung und schon haben Sie die Gewässertiefe ermittelt.

Der Gerlinger Expertentipp: Besonders erfolgsversprechend sind Kanten, Erhebungen oder etwas tiefere Löcher - auch wenn der Tiefenunterschied nicht größer als 30 Zentimeter beträgt. Fangen Sie Ihre Fische im Frühling und Sommer in flacheren Teilen des Gewässers und im Winter in tieferen, da sich dort das Wasser langsamer abkühlt.

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